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Rainbow Beach

Nun sind wir schon 5 Tage hier in Rainbow Beach, und genießen die Zeit mit Melanies Freunden und ehemaligen Arbeitskollegen. Morgen ist dann aber Schluß damit und wir düsen weiter…wollen ja noch viel sehen 😉

Aber auch hier gibt es einiges zu schauen…man glaubt es gar nicht!

Haben Samstag einen Tagesausflug nach Fraser Island gemacht, der größten Sandinsel der Welt!! Ich dachte erst dort müsste es sehr trist sein, aber weit gefehlt! Die Flora und Fauna ist ausgeprägter als sonst wo, glaube ich. Dort waschen Bäume und Büsche in Ausmaßen die ich nie zuvor gesehen hatte,wirklich! Die Insel ist von einem einzigen riesigen Strand umgeben,und innendrinn besteht sie eigentlich nur aus Urwald und vielen kleinen Frischwasserquellen und Süßwasserseen! Gut..eine kleine Bungalowanlage hat man dann doch aus dem Boden gestampft, fällt aber nicht so negativ auf wie wir finden. An der Ostseite liegt seit ca 80 Jahren ein altes Schiffswrack im Sand, dessen Stahl so gut ist…das es zwar verrostet ist, aber nicht auseinanderbricht! Man kann nur noch das oberste Deck dieses 3-stöckigen Schiffes sehen, der Rest ist schon im Sand versunken. Erstaunlich, wenn man bedenkt, daß Autos in 3 Tagen komplett vom Sand verschlungen sind (habe diesbezüglich viele Beweisfotos im hiesigen Pub gesehen)! In einem Frischwasserfluß (Eli Creek) und im Süßwassersee (Lake Mc Kenzie) machten wir auch eine Plansch-Schwimmpause…was sehr erfrischend war. Bekamen auch eine tolle Führung durch einen Teil des Regenwaldes, aber mit am meisten Spaß machte die Fahrt mit den Bus über den Strand (Allradantieb) und durchs Gebüsch über kleine schmale Sand-und Schotterwege! Kamen uns ein bisschen wie in der Achterbahn vor..und ich war froh das ich vorsorglich meine Reisetabletten genommen hatte! 😉

Ansonsten hat Rainbow Beach tolle und weite Strände und am einen Ende des Ortes riesige Sanddünen! Dort sind wir so weit es ging mit dem Auto hoch gefahren (wir wollen es hier nit dem Wandern ja nicht übertreiben) und das letzte Stück zu Fuß gelaufen. Von dort ganz oben hatte man eine phantastische Sicht auf Rainbow auf der einen, und den Strand auf der anderen Seite. Man ist auch gar nicht so doll im Sand eingesackt wie ich erst befürchtete, im Gegenteil…man konnte super auf den Dünen umherspazieren.

Heute Morgen mußten wir schon sehr früh aufstehen (kurz nach 6 Uhr) um rechtzeitig im 40 km entfernten Tin Ken Bay zu sein. Dort soll jeden Tag gegen 8 Uhr ein Delphin ins Hafenbecken kommen, den man dann füttern darf.  Pünktlich wie wir deutschen nun mal sind, waren wir schon um 7.30 Uhr da…mit etlichen anderen Schaulustigen. Aber der Herr Delphin ließ etwas auf sich warten. Gegen kurz vor neun wollten wir eigentlich schon entnervt nach Hause fahren, als er endlich und gaaaanz gemütlich angecshwommen kam! Sah ziemlich ramponiert aus…hatte nur noch eine halbe Rückenflosse und etliche alte Narben auf dem Rücken die wohl von Haien stammen, wie uns der Hafenwärter erklärte. Dann durfen wir alle nacheinander ins flache Becken zu ihm runter steigen und er fraß Fisch aus unseren Händen….das war ein total schönes Erlebnis… einem ,,wilden´´ Tier so nah zu sein!

Nimbim

Dieses kleine Dörfchen verdient einen extra Eintrag in diesen Blog!

Wir hörten über Nimbim im Vorfeld nur das es ein sehr zurückgebliebenes und vor allem alternatives Örtchen sein sollte…in dem man auf der Straße ganz offen ,,Gras´´ angeboten bekommen würde. Also dachten wir uns…das schauen wir uns doch mal genauer an. Zur Verstärkung nahmen wir auch Sandra mit ( eine Hamburgerin die wir schon in Port Maquarie kennen gelernt hatten) und machten uns am frühen Nachmittag auf den Weg dorthin.

Was wir da allerdings zu sehen bekamen, übertraf all unsere Erwartungen! Dieser Ort besteht aus einer einzigen Dorfstraße mit ca 20 Cafe´s oder Lädchen, und wir waren grade ca 2 Minuten auf dieser ,,Meile´´ da wurden wir auch schon von dem Ersten gefragt ob wir was zum Rauchen kaufen wollten….nein danke! Die ganze Straße roch penetrant nach Gras und Räucherstäbchen und wir setzten uns erstmal in ein kleines Cafe und die Atmosphäre auf uns wirken zu lassen. (Dort gab es auch hausgemachte Kekse…aber das nur mal so nebenbei!)

Richtig nett war ein einiges kleines Museum das Dinge aus den Hippijahren ausstellte…. aber auch da war alles total easy und chillig! Über die Klamotten der Bewohner brauche ich hier wohl nichts zu schreiben, und auch über den ein oder anderen Kräuterladen nicht 😉

Kurz vor dem nach Hausefahren wurden wir noch auf eine kleine Kerzenfabrik aufmerksam gemacht…und wir machten einen kurzen Abstecher dorthin. Das war richtig interessant, den man konnte neben den großen Wachsbottichen stehen und beim Kerzentauchen zuschauen.

Alles in allem ein super Tagesausflug… Peace!!!