Update: Still in Sydney

Sydney Opera House und Harbour Bridge
Sydney Opera House und Harbour Bridge

Also meine Neuseelandpläne habe ich jetzt doch noch ein wenig nach hinten verschoben. Man ist ja flexibel 🙂 Denn arbeitsmäßig lief es diese Woche deutlich besser. Also bleibe ich weiterhin in diesem Hostel, treffend beschrieben von meinen drei englischen Mitbewohnern in deren Blog *lol*:

„This resort should really, as its name implies, should be for elephants not for humans, or at least their smaller cousins the cock(haha)roaches(haha) who infest the kitchen. These friendly creatures crawl over all surfaces eagerly approaching any food left unattended and their deceased brothers and sisters litter every cutlery draw, which makes cooking an extreme sport.“

Dieser Morgen war aber auch schlimm mit den Mistviechern. Im Moment muss man nur eine Minute nicht auf sein Essen achten und schon krabbelt da ne Kakerlake an. In unterschiedlichen Größen! Das nervt richtig beim Frühstücken. Das ich trotzdem drüber lachen kann, wundert mich selbst manchmal. Aber hab mich ja schon dran gewöhnt. In dem blöden Altenheim heute Nacht auch zwei noch größere Kakerlaken gesehen…. Die Sauberkeit läßt hier wie immer zu wünschen übrig. Siehe „Kloimpressionen“ von heute Nachmittag: Das sind übrigens alle vier Toiletten auf meinem Stockwerk *lol* Man bin ich froh, wenn ich diese heiligen Gefilde verlassen kann!

Die drei Jungs haben mich jedenfalls sehr gut erheitert mit ihrem witzigen Blog. Alle drei total nett und ungefähr eine Woche in meinem Zimmer. Waren auch gute Mitbewohner im Gegensatz zu den drei Vollidioten von Engländern im Februar. Die haben sich wenigstens nicht volllaufen lassen und sind ohne Rücksicht im Zimmer rumgelärmt wenn sie zurück kamen.

Allerdings sah das Zimmer ziemlich vermüllt aus, als die drei heute morgen ausgecheckt sind und ihren gesamten Müll auf dem Boden verstreut liegen gelassen hatten. Hab erstmal aufgeräumt, als ich heute morgen vom Nachtdienst nach Hause kam 🙂 Da merkt man schon, dass die alle noch bei Muttern wohnen. Gut, dass ich die Schließfächer auch noch gecheckt habe. War nämlich noch ne schimmelige Obstkiste drin! Hatten die Jungs den ersten Tag hier angeschleppt und anscheinend vergessen.

Dafür habe ich aber deren Nesquick bekommen und ein neues Buch. Mangels Geld sammele ich ja alle Bücher, die mir unter die Nase kommen. Die meisten in Englisch, aber ist mittlerweile gar kein Problem mehr. Letztens mal überschlagen und auf mindestens 15 englischsprachige Bücher gekommen, die ich mittlerweile durch habe. Ein paar deutsche nicht dazugezählt. Komme einfach zu viel zum Lesen! Wäre schrecklich, wenn mir da der Lesestoff ausginge…
Sammele auch das Essen aus dem Freefoodshelf, wenn ich was sehe, das ich gebrauchen kann. Salz, Pfeffer, Öl, Sojasauce, Balsamico, Butter, Marmelade, Zwiebeln, Toast oder Nudeln habe ich schon gefunden.

Soviel zum Hostelleben… Da ich ja letzte Woche gut verdient habe, könnte ich vielleicht nächste Woche meine Flüge buchen. In mein Zimmer sind zur Abwechslung mal wieder Deutsche eingezogen, und die eine war auch schon in Neuseeland. Alle schwärmen ja davon… Ich will auch! Aber bald kann ich ja auch los. Vielleicht kann ich ja doch noch ne Woche Fiji ranhängen. Muss mich mal informieren wieviel das kostet… Soweit, so gut. Das wars dann erstmal wieder.

Mein Bett ist das untere :-)
Mein Bett ist das untere 🙂

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